Archiv für August 2008

Starbucks Freunde aufgepasst – Rezepte

Sonntag, 31. August 2008

Die netten Leute von CoffeeFair.com haben eine freies Ebook veröffentlicht, in dem die beliebten Starbucks-Rezepte zum selbermachen drinstehen. Vielleicht endlich mal eine Möglichkeit den genuß auch ohne Reue seitens des Geldbeutels genießen zu können.

Mein Leben hat eine(n) SIN(N)

Sonntag, 24. August 2008

Endlich ist es soweit und mein kleines unbedeutendes Leben hat eine(n) SIN(N) bekommen.

Heute strahlte mich aus dem Briefkasten ein schicker grauer Brief vom Bundeszentralamt für Steuern, welcher mit meine Steuer-Identifikations-Nummer mitteilte.

Nun gut, nicht jeder kennt Shadowrun und das dazugehörige dunkle Setting der Welt, in der jeder Mensch von Geburt an eine SIN bekommt, eine System-Identifikations-Nummer. Diese Nummer wird in der dunklen Welt von Shadowrun als Nummer zur Weltweiten eindeutigen Idenfizierung für alle Zwecke und jeden Menschen genutzt. Wer keine hat, existiert in diesem System nicht, und ist Gesellschaftlich nicht akzeptiert. (Ja, kenner wissen, dass dies nicht ganz so ist.)

Ich jedenfalls bin froh, endlich eine SIN zu haben, bei allen Nachteilen, die dadurch in allen bekannten und im WWW verbreiteten Worst-Case-Szenarien beschrieben sind, bringt es doch Vorteile. Zumindest wenn diese Nummer irgendwann auch für andere Zwecke verwendet wird. Personalausweis, Führerschein, Videothekenkarte, Fahrkarte, Mitgliedsnummer in verschiedenen Clubs…. man es könnte alles so einfach sein. Eine einfache Karte, auf der nur diese Nummer gespeichert ist, und ein zentrales, vom Bund gesteuertes Servernetz, wo die entsprechenden Daten drauf liegen. Jeder, der mit der Nummer auf der Karte eine Anfrage stellt, bekommt in sekundenbruchteilen die Informationen über mich, welche ihm zustehen. Registrierung in einer neuen Videothek? Kein Problem, Karte rein, Anforderung übers Netz geschickt, und der Videothek stehen ab sofort mein Name, meine Adresse und wenn ich dem Zustimme meine Bankdaten zur Abbuchung der anfallenden Beiträge zur Verfügung. Online einkaufen? Karte rein, digitales Zertifikat wird bestätigt, Vorgang wird bestätigt, und schon läuft alles, der Verkäufer weis, wer ich bin, durch mein persönliches Zertifikat.Geht mir meine Karte verloren, alles prima, anrufen, und sperren lassen, eine Karte, das Zertifikat wird widerrufen und ich brauche 1, wiederhole EINE neue Karte mit neuem Zertifikat. Die andere Karte ist mit einem Widerrufenem Zertifikat, wertlos, wenn im Widerrufszertifikat als Grund verlust drinsteht, könnte an der nächsten Kasse, wo damit gezahlt werden sollte, direkt ein Alarm losgehen… yare…

Aber solange unsere Datenschützer schreien können, dass Missbrauch betrieben werden könnte, der heute angeblich nicht möglich sei, wird nichts passieren. Leider bekommt man von denen als Nachteile des Systems auch nur Worst-Cases und Hanebüchene Stories vorgesetzt, wo der Staat sich gegen den einzelnen Otto-Normalbürger verschwört und mit seinen Daten unfug treibt, was auch immer er mit den Daten für Unfug treiben soll – denn darauf hat keiner eine Antwort, was denn wirklich mit den Daten gemacht werden kann.

Euch allen ein SINvolles und erfülltes Leben.

Kontakt mit den Alien-Weberknechten…

Samstag, 09. August 2008

Wie ich bereits in einem anderen Artikel berichtete, habe ich bei einen Besuch der Isenburg in Essen ein paar der Riesen-Weberknechte gesehen, welche seit ein paar Jahren Deutschland invasieren.

Meine Liebste hat mich darauf hingewiesen, dass ein paar Spinnen in einem Mauerloch saßen, woraufhin wir uns das ganze mit einer Taschenlampe und der Handykamera genauer angesehen haben.

Schaurig schöne Bilder, aber glaubt mir, die Viecher sind echt faszinierend. Ich habe noch eines, wo eine kleine Rotte unter einem Durchgang sitzt, allerdings kann man nicht allzu viele Details erkennen.

Leider fühlten sie sich so sicher, dass sie nicht gewippt haben, wie sie es tun, sobald sie sich bedroht fühlen. Aber in Duisburg am alten Stahlwerk habe ich die Tiere in einem verschlossenen Turm, direkt hinter dem Klettergelände, wiedergefunden, wo ich auch dieses Schauspiel beobachten konnte. Die Begegnung mit dieser Art wollte ich meinen Lesern einfach nicht vorenthalten.

(Nicht)Raucherschutz

Montag, 04. August 2008

Ich möchte eine kleine Anekdote zum besten geben. Der hochgelobte NichtRaucherschutz hat mich als Kunden vergrault, für eine reihe von kleinen Casinos, welche in jeder Stadt im Ruhrgebiet vorkommen.

Aber langsam, es ging darum, dass meine liebste und ich gemeinsam eine gemütliche Runde Pool-Billiard spielen wollten. Da Ferienzeit ist, und wir diesen Spaß lieber in ruhiger Umgebung genießen wollten, entschlossen wir uns anstelle des Spiel- und Freizeitzentrums “Snookers” in Essen diese kleine ruhig gelegene Spielhalle mit zwei hervorragenden Tischen aufzusuchen, wo wir schon öfters gemütlich spielen konnten.

Doch der Schlag traf mich, als mir auf meine Anfrage zu den Billiardkugeln eine Gegenfrage zur Clubmitgliedschaft erwiedert wurde. Es ist mir neu, dass man Mitglied sein muss, um Billiard spielen zu dürfen, aber wenn dem so ist, würde ich gerne beitreten. Erst auf mein Einwilligen hin, kam der Hinweis, dass dies mit den NichtRaucherschutzgesetzen zusammenhängt. Ich sollte mich doch tatsächlich beim Raucherclub anmelden, um dort spielen zu können, auch wenn mir das Rauchen an sich vollkommen egal ist.

Und das damit mit meinem Namen protest gegen die Nichtraucherschutz-Gesetze gefahren werden kann? Nein, definitiv werde ich das nicht unterstützen. Ich störe mich nicht wirklich an Rauchern, aber ich unterstütze sie nicht. Und noch dreister finde ich, dass einem nicht von vornherein klargemacht wird, dass es nur um das rauchen geht, bei dieser Mitgliedschaft.

Jedenfalls ist diese Spielhallenkette mich als Kunden los, für diese freche Dreistigkeit.

Urlaubsbericht…

Sonntag, 03. August 2008

Jawohl, ich habe mir eine Woche Urlaub gegönnt. Und diese habe ich komplett für meine liebste reserviert und alles andere mal außen vor gelassen. Ein paar Dinge, möchte ich dennoch hier zum Urlaub schreiben.

Da wäre das Geocaching, welches ein schöner Zeitvertreib an der frischen Luft ist. Das schöne daran ist wohl, dass man Mitglied einer großen Gemeinschaft ist, jedoch für sich, oder in einer kleinen Gruppe, dem Hobby fröhnen kann. Man muss sich nicht mit anderen auseinandersetzen, und man muss auch nicht komplett alleine bleiben. Es bleibt einem halt frei.

5 Caches sind wir diese Woche angegangen. Leider konnten wir den Tag über nicht viel machen, da die Temperaturen jenseits von Gut und Böse lagen. Das haben wir am deutlichsten zu spüren bekommen, wo wir im Essener Süden durch die Baldeney gestapft sind, auf den Spuren der Geschichte zur Klusenkapelle und der Isenburg.

Einschub: Bei der Isenburg haben wir die rätselhaften “Alien-Weberknechte” gefunden, ein paar Bilder von ihnen, werde ich nachträglich einstellen.

Bei über 30° im Schatten und langer Kleidung um den unwirtlichen Pflanzen des Waldbodens etwas entgegensetzen zu können, ein schweißtreibendes und kräftezehrendes Unterfangen. Leider konnten wir den Cache nicht heben, da wir die entkoordinaten nicht korrekt errechnet haben. Wahrscheinlich haben wir uns bei einer oder zwei Stationen vertan.

Ebenfalls schön war ein Cache an der Zeche Zollverein, welcher ebenfalls ein wenig Kultur in unsere Köpfe schaufelte und uns einen Nachmittag lang beschäftigte. Neben einem erfolgreichen Fund des Caches in seinem sehr guten Versteck hatten wir das Vergnügen einen guten Espresso in der dort ansässigen Bar zu trinken um den Regenschauer auszuweichen.

Ein echtes Highlight war ein Nachtcache, auf den wir Begleitung von einer guten Freundin hatten. Im Süden Velberts wagten zuerst meine Liebste und ich alleine unser Glück, allerdings brachen wir aufgrund der Dunkelheit und dem fehlen einer zweiten Taschenlampe ab. Mit Verstärkung und drei Taschenlampfen wagten wir zwei Tage später einen neuen Versuch. Und glaubt mir, es ist sehr ungewohnt in einer ländlichen Gegend in einen Wald zu marschieren, wo man die Hand vor Augen nicht sehen kann, und der Weg nach einem umgestürzten Baum nicht mehr zu erkennen ist. Da zusätzlich ein paar der Stationen nicht auffindbar waren, nahmen wir den freundlichen Telefonjoker des Versteckers in Anspruch, und bekamen telefonische Hinweise um nicht abbrechen zu müssen. In den frühen Morgenstunden saßen wir drei dann, glücklich über den Fund, im Auto auf den Heimweg.

Nach dem schönen Cache an der Zeche Zollverein in Essen, wollten wir auch weiterhin Kulturstätten besuchen und versuchten einen Cache beim alten Stahlwerk in Duisburg Meiderich. Diesen mussten wir allerdings nach ca 5 Stationen abbrechen, da wir einen Hinweis nicht mehr finden konnten. Schade, aber das ist höhere Gewalt *g*.

Ein schmankerl am Rande, auf dem Heimweg von einem Cache hat sich ein Grashüpfer an der Seitenscheibe meines Autos festgesetzt, und lies sich nicht vom Wind abhalten uns eine ganze Weile zu begleiten. Selbst auf der Landstraße mit Tempo 80 hielt er stolz seine Fühler schnittig zurückgelegt in den Wind. Bei Tempo 120 auf der Autobahn hatte er dann schwer zu kämpfen, seine Beine wirkten arg verdreht und er sah nicht mehr Taufrisch aus, aber er lies nicht locker. Erst bei McDonalds in Essen, nach ca 30 km Autofahrt sprang er quietschvergnügt von der Scheibe und hüpfte in sein neues Leben. Tapferer kleiner Kerl.

Morgen beginnt der ernst des Lebens erneut, und die Arbeit ruft. Nächste Woche kommt die Schule auch wieder dazu.

So long…