Archiv für Juni 2007

Neuigkeiten…

Freitag, 15. Juni 2007

Yare… nicht für alle, aber einige werden es noch nicht wissen, ich werde ab August wieder die Schulbank drücken.

Zwei Jahre nach der erfolgreichen Ausbildung zum “Fachinformatiker für Anwendungsentwicklung” habe ich mich entschieden den Titel “Staatlich geprüfter Techniker für Computer und Informationstechnik” anzustreben. 4 weitere Jahre auf der Schule, 4 Jahre lang den Samstag morgen früh aufstehen und um 07:30 Uhr an der Schule sein.

Warum tut man sowas? Weil man auf seinem Weg niemals stehenbleiben darf. Wer zögert ist tot, würde der Krieger in mir wieder sagen.

Meine Freizeit wird dadurch natürlich empfindlich eingeschränkt, was nichts gutes für unsere Spielrunden bedeutet, aber wie ich mit einigen abgesprochen habe, werden wir gemeinsam versuchen beide Runden durchzuziehen. Allerdings stell ich es mir wirklich schwer vor, 2 Spielrunden zu leiten, an den einzigen freien Tagen in der Woche.. da wird die Zeit für die Vorbereitung eng… yare… schlaf wird eh überschätzt…

Der Weg des Samurai ist der Tod.

Donnerstag, 14. Juni 2007

Der Weg des Samurai ist der Tod. Wenn ein Samurai sich zwischen Leben und Tod entscheiden muss, gibt es für ihn nur die schnelle Wahl des Todes. Das ist nicht besonders schwierig. Sei entschlossen und handle. Frivole Intellektuelle behaupten, zu sterben ohne sein Ziel erreich zu haben, sei ein sinnloser Tod. Doch wenn einem Samurai nur noch die Wahl zwischen Leben oder Tod bleibt, dann ist es für ihn nicht nötig, sein Ziel zu erreichen.

Wir alle wollen leben. Und die meisten von uns passen ihr Verhalten diesem Wunsch an. Aber wenn wir unser Ziel verfehlen und weiterleben, sind wir Feiglinge. Es ist eine Gratwanderung. Zu sterben, ohne sein Ziel erreicht zu haben, ist schrecklich und zeugt von Fanatismus. Aber es ist keine Schande. Das ist der Kern vom Weg des Samurai. Wer jeden Morgen und jeden Abend sein Herz prüft und dadurch fähig wird, so zu leben, als wäre sein Körper schon tot, den macht der Weg frei. Er wird sich nie etwas zuschulden kommen lassen und wird auch in seinem Gewerbe erfolgreich sein.
– aus dem Hagakure, Kapitel 1

Der erste Absatz dieses Zitates, stellt den lernenden vor eine grausame Tatsache. Der Tatsache, dass ein Krieger in seinem Leben öfters an den Punkt kommt, wo er sich bewußt gegen den Tod, oder für den Tod entscheiden muss. Bei dieser Entscheidung gilt es lediglich zu berücksichtigen, welchen Zweck der Tod zu diesem Zeitpunkt erfüllen könnte.

Der Kodex gebietet dem Krieger sein Leben für seinen Herren hinzugeben. Erfüllt ein schneller Tod den Zweck, das Leben des Herren zu verlängern, so ist es ein guter Tod, für den sich ein Krieger nicht schämen muss. In der heutigen Zeit ist dieses nur noch für Personenschützer anwendbar, es sei denn man substituiert den Herren mit denen, welche einem am Herzen liegen. Wenn der Mann sich heroisch in den Kampf stürzt, damit seine geliebte Frau entkommen kann, so ist ein Zweck erfüllt – zumindest im Sinne des Kodex.

Was aber bedeutet es, sein Herz zu prüfen, wie es im zweiten Absatz gefordert wird? Vordergründig ist die Bereitschaft gemeint, sich bewusst für den Tod zu entscheiden, wenn dies einen Zweck hat. Hintergründig ist aber das wichtigere, den Zweck erst zu erkennen. Die meisten Menschen wollen leben, und deswegen erkennen viele den Zweck nicht, den der Tod mit sich bringen könnte. Genauer, sie bedenken ihn gar nicht. Der Krieger soll sein Herz prüfen, ob er zu sich selbst ehrlich ist. Sonst wird er keine richtige Entscheidung treffen können, vielleicht dabei sein Ziel verfehlen und es seinen Lebtag bereuen.

Endlich hat das Leben einen Sinn

Sonntag, 10. Juni 2007

Naja, für Bürger der Bundesrepublik Deutschland hat das Leben ab Oktober zumindest schonmal eine SIN(System Identifikations Nummer), oder PKZ (Personenkennziffer) wie die Medien es heute nennen.

Eine 11 stellige Personenkennziffer für jeden Bürger, welche unter anderem Namen, Doktorgrad, Geschlecht, und die Adresse der Person enthalten soll, wird ab Juli für jeden Bürger errechnet. Wenn ihr mich fragt unglaubwürdig, da die Adresse und der Doktorgrad sich doch recht schnell ändern. Aber das der Name in die Generierung mit eingezogen wird, ebenso wie das Geschlecht ist durchaus denkbar und SINvoll. ;-)

Natürlich wird das alles nur unter dem Vorwand gemacht, das alte System der Steuernummern zu ersetzen. Wie man es halt nimmt… ich persönlich finde da nichts schlimmes dran, wenn der Datenaustausch unter Behörden dadurch vereinfacht wird, und es damit für den Bürger einfacher wird, dann immer her damit.

An alle Gegner solcher Nummern: Klar kann mit solchen vernetzten Daten, welche daraus resultieren werden viel Unfug geschehen, aber seid mal realistisch, es geschieht auch so schon Unfug mit euren Daten. Allerdings sind die heutigen Barieren für den Bürger meist eine Gängelung, die uns erspart werden könnte, denen, die Unfug mit unseren Daten treiben halten die Hürden, welche bisher existieren eh nicht auf.

Ich fordere demnächst eine Plastikkarte für alle wichtigen Daten, Personalausweis, Führerschein, etc. Allerdings dann mit ausreichend Platz um nicht nur behördliche Dokumente aufnehmen zu können, sondern ich will auch meine Fahrkarte, Bankkarte, Videothekenausweis einfach alles auf dieser Karte speichern können. Und alles zentral verwaltet, so das ich bei Verlust eine Nummer anrufen muss, welche die alte Karte sperrt, und mir schnell und unkompliziert und günstig eine neue Karte ausstellen kann. Technik soll das Leben vereinfachen, aber wir Menschen müssen das auch zulassen… wer ist nicht davon genervt, 20 Plastikkarten in seinem Portemonaie zu haben?

so long… BeowulfOF