Archiv für die Kategorie ‘Arbeit’

Arbeiten für Lau?

Montag, 14. September 2009

Irgendwie scheint der Begriff “Wirtschaftskrise” deutschen Unternehmern zu Kopf gestiegen zu sein. Nach meinen letzten Erfahrungen auf dem Arbeitsmarkt, bin ja seit einiger Zeit wieder auf Jobsuche, wird dieses Schlagwort heute vorgeschoben um die Löhne/Gehälter noch mehr zu drücken als vorher.

Vergangene Woche hatte ich ein Vorstellungsgespräch in einem grundsoliden deutschen Handwerksbetrieb, Inhabergeführt, Produktion mit weltweitem Vertrieb, patentierte Eigenentwicklungen. Dazu eine kleine IT-Abteilung von ca 5 Personen welche für den Eigenbedarf Software warten und den alten Codebestand in nächster Zeit auf die Basis des .NET-Frameworks setzen wollen.

Der Hammer kam am Ende des Gesprächs, es wurde nach meinen Gehaltsvorstellungen gefragt – soweit nichts ungewöhnliches sollte man meinen. Wenn man dem Bewerber allerdings danach unterbreitet, dass die Stelle nach EG8 (vielleicht später EG9) vom IG-Metall-Tarifvertrag bezahlt wird, erschließt sich der ursprüngliche Sinn der Frage nicht mehr. Es gibt keine Aufstiegschancen über die Position im Unternehmen, da die Abteilung zu klein ist. Es gibt keine Aufstiegschancen nach Qualifikation, da nur berücksichtigt wird, was gebraucht wird, nicht was vorhanden ist – und ob die Stelle wirklich mit allen Anforderungen an den Betriebsrat gegeben wurde um sie einzugruppieren ist immer fraglich.

Nach dem unterdurchschnittlichen Gehalt kommt der nächste Hammer, dass Unternehmen ist zur Zeit auf Kurzarbeit. Ein neuer Entwickler soll aber trotzdem her – soweit ok. Es wurde mir sogar offen erklärt, dass mich als Neueingestellter die Kurzarbeit nicht betreffen dürfte – aber in Absprache mit dem Betriebsrat hätte man sich geeinigt, mit mir einen Zusatzvertrag zu vereinbaren, durch den ich solange die Kurzarbeit unternehmensweit läuft, auch nur kurz arbeite und entsprechend wenig verdiene.

Fakt: Mit dem Zusatzvertrag erhalte ich ungefähr so viel Geld wie jetzt durch mein ALG1, hätte dann aber erhöhte Kosten von ca 200€ für Fahrtkosten im Monat, zudem weis jeder, dass die Lebenshaltungskosten sich erhöhen, wenn man nicht den ganzen Tag zuhause ist. Ich würde also mein Konto noch schneller ins rote treiben als jetzt, dass für eine Stelle, welche wirklich keine, aber keine Attraktivität besitzt – abgesehen davon endlich wieder Software-Entwickeln zu können, was aber auch nicht bezahlt werden würde, sondern lediglich die Programmierung.

Was also tun?

Ich werde die Stelle annehmen, selbstverständlich, wenn der angesprochene, illegale, Zusatzvertrag nicht abgeschlossen wird. Ob dies dann nur als Übergang dient kann ich erst sagen, wenn ich die genaueren Bedingungen vor Ort erlebt habe.

Ronin – Zeit zum Nachdenken

Freitag, 03. April 2009

Es ist ein merkwürdiges Gefühl, wenn man von denen, den man seine Loyalität gegeben hat, einfach fallengelassen wird. Da ich seit 3 Tagen ein Ronin bin, kann ich nun drüber schreiben ohne mein Gesicht zu verlieren.

Ich wurde gekündigt, weil ich meinen Weg gehe, kein Ja-Sager bin und, weil ich waschechtes italienisches Temperament habe, welches auch beizeiten aus mir herausbricht.

Ich gehe meinen Weg. Ich bin wer ich bin, und wie ich bin. ich halte nichts von alten Konventionen, und scheue mich nicht davor neue Wege zu bestreiten. Deswegen bin ich auch einer der wenigen Fachinformatiker, welcher nicht im Anzug zum Vorstellungsgespräch kommt, schon gar nicht zur täglichen Arbeit. Warum? Ein Anzug hat aus noch niemandem einen guten Programmierer gemacht. Ebensowenig einen Manager, einen Banker oder einen Snooker-Spieler. Die Seriösität von Anzügen ist seit langem nicht mehr gegeben, man braucht sich nur mal die Nachrichten anschauen, was die seriösen Schlipsträger aus dem Geld anderer Leute machen -> heiße Luft! In der IT Branche führte das seriöse, professionelle Ansehen von Anzügen dazu, dass jeder einen Anzug trug um damit alle damit verbundenen Eigenschaften vorzutäuschen. Der Ausdruck Kompetenz-Protese kommt nicht von ungefähr. Ich jedenfalls meide diese wo immer ich kann, denn vortäuschen muss ich nichts. Beim Vorstellungsgespräch in meinem letzten Unternehmen war dies auch noch auf offene Ohren gestoßen, meine Bereitschaft für den Suit beim Kundeneinsatz vorausgesetzt, wo ich natürlich nichts gegen habe. Schwierigkeiten gab es zwischendurch, als ich beim Kunden täglich sitzen sollte, obwohl es keinen Grund dafür gab – außer dass unser Projektleiter mehr Kontrolle über mich haben könnte und hoffte, ich würde beim Kunden seine unfachlichen Argumente einfach hinnehmen und einfach Ja sagen.

Womit wir beim Ja-Sager wären. Bei der Softwareentwicklung im großen Stil müssen Entscheidungen getroffen werden und jedes Unternehmen behauptet stets im Sinne des Kunden handeln zu wollen. Leider wird dies meist als Deckmantel verwendet um eigene Ziele zu verwirklichen, und diese dem Kunden unterzuschieben – sich selbst dabei natürlich noch beweihräuchernd. Meiner Meinung nach sollten solche Entscheidungen deshalb stets nach Sachlichkeit und Fachkunde getroffen werden, wofür ich mich stets stark gemacht habe – automatisch war ich damit auf der Abschuß-Liste derjenigen, welche unter einem Mantel stecken.

Zu guter letzt mein Temperament, welches eine Schwäche meinerseits darstellt, die schnell ausgenutzt werden kann – gegen mich. So dürfte es keinem entgangen sein, dass ich deutlich werde, wenn man mich nur genug reizt. Für intrigenspiel wunderbar geeignet ist jedem Manipulator ein langer Hebel gegeben um mich negativ dastehen zu lassen.

Yare, es ist Zeit dieses Kapitel abzuschließen und inzwischen sind auch alle Formalitäten erledigt, so dass ich ein Siegel schmelzen kann.

Offen bleibt für mich:

  • Warum glaubt ein Arbeitgeber, der einem grade gekündigt hat, sich als Held in Not darzustellen, indem er Unterstützung bei der Arbeitssuche anbietet?
  • Warum hält ein Arbeitgeber das Arbeitszeugnis bis zum letzten Augeblick fest, trotz des obigen Angebots?

Vielleicht bin ich nicht genug Kind geblieben um dieses Verhalten zu verstehen!

Kündigung

Montag, 30. März 2009

Yare, es sind noch zwei Tage, die meine Loyalität aufgrund meiner Unterschrift einem Unternehmen gehört, welches lieber bequeme Wege geht, anstelle zu lernen wie man die Füße richtig auf den Boden setzt.

Nein, ich behaupte nicht, dass dieses Unternehmen das durch mich hätte lernen können, oder von mir, aber mit mir.

Harmonie in einem Team ist eine Utopie. Wer verschiedene Menschen zusammensetzt und dazu bringen muss tagtäglich zusammenzuarbeiten, der wird immer mit gewissen Reibungen zu kämpfen haben. Das gehört dazu und ist ein Zeichen dafür, dass klappt was man damit vorhatte. Verschiedene Meinungen und Ideale in einen Topf zu werfen, um das Ergebnis zu verbessern. Genauer, um das Beste zu finden. In der Softwareentwicklung kann ein einzelner riesen Projekte planen und umsetzten, aber je mehr leute daran beteiligt sind, desto mehr Blickwinkel auf das Projekt gibt es. Wer es versteht dabei gut auszusieben, kann immer im wirtschaftlichen Sinne das beste finden, allerdings ist das Aussieben ein schwieriger und langwieriger Prozess, der sich erst mit der Erfahrung verkürzt. Um diese Erfahrung zu bekommen gibt es keinen anderen Weg, als einen langen steinigen Weg zu beschreiten, wo man sich auch mal die Füße an spitzen Steinen aufschlägt, oder ausrutscht, weil man nicht aufpasst.

Nunja, ändern lässt es sich nicht mehr, zum 01.04.2009 bin ich wieder arbeitslos, und die Aussichten sind eher düster.

Update… Rollup… Nachruf…

Mittwoch, 05. Dezember 2007

Update, ja heute bekommt mein Blog endlich wieder ein update. Einen neuen Post, und zwar ein Rollup, halt ein Sammelsorium über alles, was sich in der Zeit ereignet hat. Aufgrund einiger Ereignisse konnte ich mich nicht überwinden etwas zu schreiben.

Als Rattenpappa darf ich heute den Nachruf für Schmidty schreiben. Vor ein paar Wochen liessen seine Hinterpfoten immer mehr nach, und wurden fast nur noch mitgeschleift. Er war bereits in den Rentnerkäfig umgesiedelt, und hatte dort schon schwierigkeiten die flache Rampe hochzukommen, zu seinem Schlafplatz. Als er dann morgens mit mir aufgestanden ist, und mich mit großen Augen voller Erschöpfung ansah, konnte ich es ihm nicht mehr antun und habe ihn gehen lassen. Er ist friedlich auf meinem Arm eingeschlafen und wurde bestimmt bereits auf der anderen Seite seinem Bruder Johnny und dem Rest des Rudels erwartet. Damit ist die 3. Generation an Jungs bei mir geendet, und ich habe noch zwei freche kleine Jungs hier, Byleist und Loki, beide ca 1 Jahr alt und zum Glück noch quickfidel. Zur Zeit hab ich mir noch keine ernsten Gedanken darum gemacht eine 5. Generation hereinzuholen. Es ist wirklich nicht leicht sie alle gehen zu sehen, auch wenn es hier abends sehr ruhig und leer ist…

Diese Ruhe abends sollte mir eigentlich sehr gelegen kommen, da die Schule mir doch einiges abverlangt. Zwar kann ich mit Stolz sagen, dass ich in 3 von 5 Fächern einen Wissenvorsprung habe, jedoch wird dieser nicht ewig vorhalten. Zudem verlernt man die Grundlagen manchmal, wenn man sie nicht mehr in der speziellen Form benutzt. Des Weiteren ist die Elektrotechnik eine echte Schwäche von mir. Nebenbei habe ich versprochen, dass meine Arbeit nicht unter der Schule leidet, was eine genaue Zeiteinteilung unumgänglich macht.  Deswegen ist es nicht mehr drin, vorm Schlafengehen noch eben eine Serie zu sehen. WebCasts von Microsoft sind an diese Stelle gerückt um Grundlagen im Umgang mit meinem täglichen Arbeitswerkzeug nachzuholen, die ich aufgrund meines Quereinstiegs bisher noch immer nicht durchgepaukt habe.

Die Arbeit mit meinem Kodex, das eigentliche Besinnen auf meinen Pfad bleibt leider auch etwas auf der Strecke. Viel Zeit zum philosophieren bleibt einem leider nicht – das wird sich aber wieder ändern, möglichst bald.

Ein totgeglaubtes Hobby, das Life-Rollenspiel, lebte schonmal kurz wieder auf. Doch inzwischen haben sich ein paar Neuigkeiten ergeben, man ist etwas wärmer mit der Spielgemeinschaft geworden und schon ist jedes Treffen immer viel zu weit vom nächsten Entfernt. Zum Glück ist diese Spielgmeinde in der zwischenzeit im eigenen Forum aktiv, so das dort weitergespielt werden kann.

Mein Auto. Ja darüber habe ich lange nichts mehr geschrieben. Warum? Naja, ich habe ja einen (fast) Neuwagen gekauft – also keine Probleme, oder? Doch. Bereits nach ca 20k Kilometern wurde bei der Inspektion festgestellt, dass der hintere Stoßdämpfer undicht ist. Da ich mit dem Autohaus ja schon meine Erfahrungen gesammelt hatte, habe ich mein Auftreten entsprechend gestaltet, und nach wenigen Versuchen sich rauszureden, wurde es sogar als Reklamation anerkannt und auf kosten des Autohauses ein neuer Stoßdämpfer eingebaut. Warum ich darüber nicht geschrieben habe?

Wer mich schon länger kennt, hat mitbekommen, dass ich unter einem Stressmagen leide, und deswegen schonmal auf dem Tisch gelegen habe unter einer großen runden Lampe. Yare… nach der letzten Stressphase habe ich mir eine Großpackung geordert… und versuche nun krampfhaft diese nicht anzubrechen. Es gibt dafür keinen Grund, da ich noch immer in einem Stadium bin, wo ich die Dinger nach Bedarf einnehmen soll. Aber ich will auch das nicht. Dieser Krieger wird im Kampf sterben, und wenn es nur der Kampf mit sich selber ist – bitte nicht wörtlich nehmen denn…

Auch wenn sich in meiner Klasse scheinbar alle einig sind, dass ich das größte Potential besitze um einen sog. Amoklauf zu veranstalten, sehe ich immer noch weit davon ab. Zum einen möchte ich nicht auf der Welle mitreiten, zum zweiten wäre dies zu sehr vorauszusehen, obwohl ich keine Ego-Shooter spiele. Um ehrlich zu sein, nehme ich von den Amokläufen nur noch am Rande Notiz, und ich wette ich bin nicht der einzige, der sich nicht mehr groß wundert, wenn wieder eine diese Meldungen durch die Nachrichten tickert. Für mich steht fest, die Gesellschaft formt sich selbst. Und wenn sowas dabei rumkommt, wie Jugendliche die andere aus Frust umbringen, dann ist die Gesellschaft daran Schuld. Nicht die Spiele, nicht das Fernsehen. Denn beides sind nur Symptome.

Yare… so war es nun doch ein bisschen mehr als nur ein Rollup… vielleicht hab ich es ja geschafft irgendjemanden da draußen zum Nachdenken zu bringen. Dann ist mein Blog schon nicht mehr Sinnfrei und ich kann beruhigt in meinen trockenen Alltag zurückkehren.

BeowulfOF

Klassensprecher

Mittwoch, 05. September 2007

Ja meine lieben Leser, ich habe endlich geschafft, was ich in meiner gesamten Schullaufbahn nicht geschafft habe. Ich bin Klassensprecher geworden. Klassensprecher der Techniker-Teilzeitklasse. Allerdings nicht durch demokratische Wahlen, nein, ich habe mich einfach nur angeboten diesen Posten zu übernehmen, für den sich sonst keiner Bereiterklärte.

Bis zum Ende der Realschule war es so, dass jeder gerne Klassensprecher sein wollte. Hauptsächlich wegen der Befreiung vom Unterricht für die SV-Sitzungen. Später änderte sich dies, und keiner wollte mehr Verantwortung übernehmen. Nicht, das irgendein Klassensprecher in den Klassen, an welchen ich teilnahm, jemals wirklich aus wichtigen Gründen angesprochen wurde aber alleine die Möglichkeit, dass jemand auf einem zukommt und sagt: “Du bist doch Klassensprecher, kümmere dich bitte mal um folgendes…” scheint Grund genug zu sein dieses Amt zu meiden.

Ich wurde jedenfalls Klassensprecher, nachdem ich die Worte: “Wenn sich keiner meldet können sie gerne mich eintragen.” in die Klasse warf. Und warum tat ich das? Schätze der Krieger stellt sich jeder neuen Herausforderung, und ein kleines Amt mehr und etwas mehr Verantwortung macht alles interessanter. Nicht stehenbleiben, immer einen Schritt nach vorn!

Organisationstalent…

Freitag, 24. August 2007

Das die Berufsschule, welche ich wieder besuche kein solches besitzt ist nicht erst seid gestern klar.

Mein Schulplan bezieht sich auf die Tage Montag, Dienstag und Samstag. Wenn die Schule jetzt an einem Mittwoch beschließt, dass der Samstag als Studientag dienen soll, wer sagt dann den Schülern bescheid, welche erst am Samstag morgen wieder vor der Tür stehen? Auf der Website wird sowas nicht bekanntgegeben, und E-Mails werden nicht versendet, die Schüler können am Samstag morgen um 07:30 Uhr vor der Schule stehen, und den Anschlag lesen.

Wenn nicht… ja wenn es nicht Lehrer gäbe, die eigene Foren haben, und dort die Neuigkeiten kund tun. Von da aus kann sich die Nachricht in Windeseile übers Netz verbreiten, ins Klasseneigene Forum, und über die Mailingliste. Ein paar Leute werden es wohl trotzdem noch nicht wissen, da sich nur 15 von 22 Mitschülern im Forum registriert haben, und die Mailingliste nicht nur nicht vollständig ist, sondern auch noch falsche oder tote Mailadressen enthält.

Ein gutes hat die späte Entscheidung doch noch, ich kann mich am Wochenende der Loveparade komplett zuhause einschließen und muss von dem Trouble nichts mitbekommen.

2. Schultag

Dienstag, 07. August 2007

Und die Organisation hat sich nicht gebessert…

 Unterricht laut plan in der 5. Etage. Verständlich, wo die Schule doch abends immer voll besetzt ist… jedenfalls sieht unser Lehrer das nicht so, weshalb wir doch nur in die 1. Etage trappen mußten. Einen entsprechenden Aushang mit der Information gibt es selbstverfreilich nur in der 5. Etage am verlassenen Klassenraum. Wie dem auch sei, jeder Gang macht schlank :-). Außerdem sind Informatiker doch sowieso chronisch unsportlich, oder?

 Eine Entscheidung, ob die Klasse stattfindet oder nicht, ist jedenfalls noch immer nicht gefallen, aber eine Entscheidung am morgigen Tage wurde schonmal zugesichert. Was nicht wirklich viel bedeuted, wenn ich mich recht erinnere. Positiv denken.

Die Klasse an sich bereitet sich eifrig vor, eine E-Mailliste ist unterwegs und ein Forum bereits in arbeit.

Meine Woche setzt sich morgen fort mit der Westside-RPG Runde, bzw. dem kläglichen Rest davon und meine Brötchen müssen ja auch noch irgendwie verdient werden.

1. Schultag.

Montag, 06. August 2007

Naja fast. Irgendwie wurde der erste Schultag zu einer Informationsveranstaltung, auf der uns klargemacht wurde, dass selbst unsere Lehrer nicht wissen, was passiert und was nicht. Bisher war ich der Meinung, dass der Techniker-Lehrgang für Informatik an dem HNBK dieses Jahr zwar das erste Mal läuft, jedoch sollte sich die Organisation nicht von den anderen Techniker-Lehrgängen, welche seit Jahren laufen, unterscheiden.

Heute Abend jedoch waren nur 50% (Hochrechnung) der angemeldeten Teilnehmer auf der Liste vorzufinden, obwohl die meisten bereits ein Bestätigungsschreiben erhalten haben. Die anderen haben sich zwar angemeldet, scheinen der Schule jedoch weiterhin fremd zu sein.

Damit nicht genug, steht der Techniker-Lehrgang noch gar nicht fest, es wird versucht, dieses Jahr mit einer Klasse von 22 Schülern zu starten, ob das jedoch klappt, steht frühestens morgen mittag fest. Morgen abend wird unser Klassenlehrer (ja, den haben wir schon) uns dann sagen ob der Lehrgang stattfindet oder nicht.

WiX – Managed Custom Actions

Freitag, 20. April 2007

Da das Windows-Installer Team sich weigert den Windows-Installer zur Unterstützung von “Managed Custom  Actions” zu erweitern (siehe hier) muss man als WiX nutzer Umwege finden um dieses “Feature” zu nutzen.

In dem angehängten Packet ist der benötigte Code enthalten um in einer Custom Action aus einer C++-Library heraus die CLR zu hosten und eigene Assembly’s auszuführen als Managed Custom Actions.

Der komplette Code ist nicht auf meinem Mist gewachsen, sondern aus der Verbindung zweier Projekte entstanden:

1. “Wrapping the Windows Installer 2.0 API” - Ian Mariano

2. “Hosting the CLR within a custom action” - Pablo M. Cibraro (aka Cibrax)

Der Beigefügte Code dient als Beispielcode, kommt als Solution für Visual Studio 2005. Die WiX-Votive Erweiterung in der Version 3.0 (beta) wird ebenfalls benötigt. 

ManagedCustomActions Codesample

Windows Vista [Update 2]

Mittwoch, 22. November 2006

So, liebe Leser,

gestern durfte ich mir die Pest holen Windows Vista installieren.

Und ich war überrascht, während ein WindowsXP auf jedem Rechner von 300 MHz bis 2.4 GHz ca 45 Minuten für eine Grundinstallation brauchte, schaffte Vista es den Lappi innerhalb von 20 Minuten zu infizieren besetzen. Das System hat sich also sehr schnell und einfach installiert. Es hat sich auch direkt übers Internet aktiviert, brauchte dafür nichtmal eine Benutzereingabe. Eigentlich brauchte es den Benutzer nur, um den Benutzer anzulegen.

Wenn man sich Vista erstmal eingefangen installiert hat, wird man quasi von den neuen Effekten der Oberfläche ganz eingenommen, es macht wirklich Spaß, mit der neuen Oberfläche zu arbeiten. Das war es aber auch schon.

Die Sidebar könnte wirklich Sinnvoll sein, wenn denn auch enstprechende Gadgets mitgeliefert würden.

Was mir wirklich gegen den Strich geht, ist das Verhalten vom Fokus. Dauernd springt mir der Fokus aus dem Fenster in das neu aufpoppende Window, weshalb ich beim Tippen einfach nicht weiterkomme. Das wird sich legen, aber während der Installation, oder einfach während man mehrere Dinge gleichzeitig macht (Multitasking) ist dieses einfach grausam. Ich hoffe man kann das Verhalten diesbezüglich noch irgendwo einstellen…

Einstellungen, das ist das nächste… irgendwie ist Microsoft der Meinung, das man alle wichtigen Einstellungen möglichst gut verstecken sollte. Deshalb findet man auch gar nichts, es gibt zwar ein “Control Panel”, das ist aber abstrahiert, das der DAU-User damit klar kommt, und der erfahrene Anwender entnervt aufgibt, bevor er sich bis in die Tiefe des Systems vorgegraben hat.

Das wichtigste neue Feature, die UAC (User-Account-Control), welche davor schützen soll, dass irgendetwas mit Systemrechten arbeitet, ohne dass der User dies mitbekommt, muss man ausschalten, wenn man mit dem Ding vernünftig arbeiten will. Ein Anwender muss das nicht tun, vielleicht nicht, kommt auf seine Anwendungen an, aber er wird sich überfordert fühlen mit den Informationen, die die UAC ihm gibt über das was da passiert… “Irgendwas tut irgendwas und will dafür deine Zustimmung haben”…

Die Shell, wie bereits in einem anderen Post erwähnt, hat sich wirklich nicht verbessert, die sogenannte Tab-Completion, also das automatische Vervollständigen von Kommandozeilenbefehlen, beschränkt sich auf das Vervollständigen von Pfadnamen… und nichtmal das macht es gut…

Really a pain in the A** ist die neue Merge-Funktion des Explorers, wenn man ein Verzeichnis irgendwohin kopiert, wo bereits gleichbenanntes existiert, fragt der Explorer für jedes Unterverzeichnis und für jede Datei in jedem Verzeichnis nach welche Version man behalten will. Man kann zwar einen Haken setzen, damit er nicht für jede Datei oder jedes Verzeichnis derselben Ebene fragt… aber für unterebenen fragt er wieder…. 

Yare.. ich werd zusehen, das ich mit mit dem System anfreunde… was bleibt mir anderes übrig…