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Cold Case in Duisburg

Sonntag, 01. Februar 2009

Uns hat das Caching-Fieber noch vor dem Frühling wieder gepackt und so haben wir uns wiedermal des Nachts durch die Wälder geschlichen auf der Suche nach des Rätsels Lösung.

Letzten Mittwoch haben Ermittlering “Knautschi” und ich uns an einem Cache in Duisburg versucht, der als Horror-Cache ausgeschrieben war. Es sollte der Nachfolger-Cache zum “Metzger von Duisburg” sein, welcher als GC171N2 bekannt ist. Den Metzger hatten wir sogar mit vier Mann vergebens versucht und nach dem zweiten Versuch aufgegeben. Bei diesem wollten wir Erfolgreicher sein.

“Broken bones in the wood!” oder auch GC1HMZ9 lockte uns in die Kälte. Mit einer Thermoskanne Tee, guten Taschenlampen und den GPS-Gerät schlugen wir uns in Duisburg ins Grüne. Und nach nur wenigen Minuten konnten wir tatsächlich den ersten grausamen Fund machen.

GC1HMZ9_1

Unsere Spur war also richtig, so folgten wir den Hinweisen weiter, bis wir einen Hinweis fanden, der eindeutig frisch war.

GC1HMZ9_2

Schmeckte allerdings ein wenig Salzig. Nunja, Denkfleisch hält sich  nicht lang frisch, auch nicht im Wald bei Bodenfrost. Also schnell weiter und den Killer verfolgen. Wir mussten ihm sehr dicht auf den Fersen sein, denn er schlich nicht mehr durch den Wald, sondern trampelte alles platt, was ihm im Weg war, so auch sein nächstes Opfer, welches wir kurz darauf fanden.

GC1HMZ9_3

Leider kannte sich der Täter in der Gegend wesentlich besser aus als wir, weswegen er viel schneller vorankam. Mit ziemlicher Sicherheit haben wir einen Ort finden können, an dem er seine Trophäen gesammelt hat wie diese hier.

GC1HMZ9_4

Die Trophäe ist links im Bild, rechts meine Ermittlungskollegin “Knautschi”, normalerweise zuständig für die Fotobeweise ;-).

Die Schatzkiste des Täters konnten wir auch noch finden und sichern, jedoch den Täter selbst konnten wir nicht dingfest machen.

Gestern haben wir zu dritt den Cold Case des “Metzgers von Duisburg” oder GC171N2 nocheinmal probiert, da der andere Cache so gut gelaufen war. Mit dabei auch die Schnüffelnase Cindy.

Während Cindy’s Nase sich noch aklimatisieren musste, fanden wir den ersten Fingerzeig im grausigen Fall des Metzgers von Duisburg, angespornt durch den Erfolg vergass unsere Ermittlungskollegin sogar das Beweisfoto. Wir bewegten uns schnell weiter und fanden den zweiten Hinweis auf den Herzlosen Metzger mit Cindy’s Hilfe.

GC171N2_1

Mit dieser Spur konnte man was anfangen, immerhin hat es uns zu einer Trophäe des Täters geführt, welche offenbar mit exotischen Tinkturen auf Voodoo-Art behandelt wurde. Woher die langen Eckzähne stammen können wir uns bis heute nicht erklären. Jedoch war Ermittlerin “Schattenauge” hin und Weg.

GC171N2_2

Um das Versteck des Täters zu finden hatten wir nun fast alle Hinweise, jedoch fehlte uns wohl der richtige Durchblick um das Finale zu finden. Aber wie dem so ist, drei Augen sehen mehr als zwei, und mit dem Dritten sieht man besser.

GC171N2_3

Ein weiterer makaberer Hinweis, der uns aber die Augen öffnete. Wenige Minuten später konnten wir damit auch diesen Cache lösen.

Wie man an den Ausführungen erkennen kann, hatten wir eine menge Spaß diese beiden Caches zu heben, danke an die Macher und Maintainer.

Wenn alles auf einmal kommt, hat man länger dran zu knabbern.

Mittwoch, 10. Dezember 2008

So war es auch vorletztes Wochenende, welches schon durch die vorhergegangene Woche unter einem schlechten Stern stand.

Der kleine Byleist litt unter Atemproblemen, und Antibiotika, wie auch Cortisonspritzen konnten ihm nicht helfen. Freitag haben wir ihn dann erlöst. Für mich war am schlimmsten, dass er der erste meiner Jungs war, die bei der Narkose nicht die Augen geschlossen haben beim einschlafen, sondern sie weit aufriss. Dadurch plagen mich die Zweifel, ob es wirklich schon Zeit war diesen Schritt zu gehen. Trotzdem hoffe ich, er muss nicht mehr leiden und kann endlich seinen Bruder Loki und den Rest des Rudels wiedersehen.

Am Samstag wollten wir uns ablenken, auf dem Weihnachtsmarkt. Die Ziele waren klar definiert, Bratwurst und Crepes futtern, Met kaufen und wieder ab nach hause. Denkste! Eine junge Frau im Weihnachtsstress schaffte es im Parkhaus mit ihrem Mercedes beim zurücksetzen mein Auto anzustoßen, trotz Dauerhupenwarnung meinerseits. Und der Knaller, direkt im Anschluss nochmal. Mit anschließender versuchter Fahrerflucht – als ob nichts gewesen wäre. Immerhin hat sie den Motor ausgeschaltet und ist sofort meiner Aufforderung gefolgt auszusteigen, als ich neben ihrem Wagen stand und den Türgriff der Champagnerfarbenen Limousine fast abgerissen hatte. Die Kollisionen waren beide nicht stark, jeweils noch deutlich unter Schritttempo, jedoch wollte ich halt erstmal schauen, ob nicht irgend etwas an meinem Auto kaputt ist, bevor ich die Verursacherin ziehe lasse.

Ich bin nicht paranoid, was Autos angeht, mein Auto hat die komplette Vorderfront aus Kunststoff, da kann man gut 1-1,5 cm drücken ohne das etwas geschieht. Und bereichern will ich mich auch nicht, obwohl ich es gebrauchen könnte. Vielleicht bin ich zu gutgläubig, aber als keine Lackspuren, Kratzer, Beulen, Risse im Kunststoff zu entdecken waren, alles auch noch fest an seinem Platz war, hab ich die Frau gehen lassen, nachdem sie sich wenigstens entschuldigt hatte. Nach meiner persönlichen Meinung gehört der Frau der Führerschein abgenommen, aber die Polizei wird das anders sehen, also lohnt es sich nicht sie zu rufen – finanzieller Schaden ist halt nicht entstanden.

Jedenfalls hat das Erlebnis meiner liebsten und mir den Appetit und die Laune gehörig verdorben, weswegen der Weihnachtsmarkt besuch kurz und unschön verlief. Mit einer Flasche Met in der Hand haben wir uns dann zur Videothek aufgemacht um den Abend im sicheren Heim, abseits allen Weihnachtsirrsins zu verbringen. Mit den Filmen in der Hand raus aus dem Laden, und schon bemerke ich, dass meine Karte weg ist. Wahrscheinlich hab ich sie einfach nicht schnell genug aus dem Automaten gezogen, so dass dieser die Karte sicherheitshalber eingezogen hat. Einen Anruf bei Support und 5 Minuten Wartezeit später, konnte die nette Dame des Support mir meine Karte wieder aushändigen, schnell, unkompliziert, kostenlos, danke.

Das Wochenende war da aber schon gelaufen, zumindest für mich…

Our first nightmare…

Sonntag, 12. Oktober 2008

Das Geocaching inzwischen ein festes Hobby von mir und meiner liebsten geworden ist, ist ja nun nicht mehr unbekannt. Am erfolgreichsten und am spannendsten sind bisher die Nachtcaches gewesen.

Nachdem wir am Freitag mit 4 Leuten versucht haben den Metzger von Duisburg, einen Horror-Cache in Duisburg, nicht finden konnten, genauer gesagt konnten wir exakt einen Reflektor finden und sonst nichts, haben wir uns gestern aufgerafft und einen anderen Horror-Cache in Ickern gesucht.

Mal abgesehen davon, dass die Straßenführung für einen Großstädter schon Graus genug ist, lagen unsere Startkoordinaten irgendwo abseits der bekannten Straßen meines Navis. Nach einem einleitenden Fußmarsch durch ein schönes Naherhohlungsgebiet konnten wir aber starten. Der Anfang war auch noch sehr angenehm, breite Wege und der fast volle Mond machten die Taschenlampen beinahe überflüssig. Bis wir an der ersten Station vorbei waren. Denn dann kam der Nebel.

Mit jedem Schritt wurde es schlimmer und die Taschenlampen zeigten nur noch gestreutes Licht und den Boden direkt vor den eigenen Füßen. Trotzdem konnten die Spürnasen an der Brücke den ersten Hinweis finden.

Ok, es ist vielleicht noch nicht so ungewöhnlich, dass man einen Hinweis erhält, den man aus Zähnen und einem Dentalabdruck selbiger zusammensetzen muss… aber es geht ja noch weiter und natürlich tiefer in den Nebel rein, weg von den breiten übersichtlichen Wegen rein ins hohe nasse Gras. Dem Listing nach zu folgen sollte ein Kopf an den nächsten Koordinaten versteckt sein. Mit den schlimmsten Befürchtungen tasteten wir uns ins dunkle und leuchteten vorsichtig jedes mögliche Versteck aus. Wir fanden eine kleine Kiste, Blutverschmiert, welche wir öffneten und… einen Schritt zurücksprangen. Nach dem ersten Schreck, der eher aus der Situation denn aus dem Gefunden entstanden war, hörte man das Lachen unserer  beginnenden Verzweiflung durch das weitläufige Areal hallen. Für die Spurensicherung haben wir auch hier ein Beweisfoto gemacht.

Durch offene Flächen mit hohem Gras und bedeckt von dichtem Nebel folgten wir den Hinweisen zur nächsten Station, wo aus dem Schrecken der Weite, das beklemmende Gefühl der Enge wurde, als wir einen kleinen Waldpfad betraten. Mit zum zerreissen gespannten Nerven und vollgepumpt mit Adrenalin fanden wir den nächsten Hinweis. Ein kleiner Behälter in dem die Überrester zweier Opfer des Killers liegen sollten. Allerdings waren die Würmer schneller als wir, den Hinweis haben sie allerdings nicht angerührt.

Von hier aus ging es wirklich tief ins Unterholz, weit abseit von Trampelpfaden. Durch Dornenbüsche und Brennessel Plantagen gelangten wir zu einer weiteren letzten Ruhestätte. Hier hat uns der Killer einen eindeutigen Hinweis hinterlassen, den ich frei interpretiert an ihn zurücksenden möchte.

Mit diesem “Fingerzeig” konnten wir unseren Weg fortsetzen, raus aus dem düsteren Wald, über ein Hügelfeld bis wir uns über eine Böschung und durch einen Graben kämpfen mussten. Dort fanden wir den Hüter der finalen Koordinaten.

Um niemanden den Spaß zu nehmen werde ich hier nicht Bilder vom Final posten, aber wir waren Erfolgreich. Gegen 1 Uhr nachts konnten wir uns ins Logbuch eintragen. Und dann entspannt und klönend den Heimweg antreten. Da sich das Adrenalin genau so schnell abbaut, wie es wirkt, waren wir uns wenige Minuten später recht einig, dass es eine sehr schöne Runde war, gar nicht gruselig, evtl ein bisschen eklig und vor allem, dass wir ein gutes Team sind.

Vielleicht sollten wir bald über einen Gruppennamen nachdenken. Der offizielle Log findet sich auf Geocaching.com

Auf den Spuren des Bruders… erneut fündig geworden!

Montag, 14. Juli 2008

Yare, obwohl nur ein ruhiges Wochenende anstand, und der Sonntag wiedermal viel zu schnell kam und viel zu kurz war, haben meine liebste und ich uns aufgemacht, um den Spuren eines Tempelritters zu folgen – ein neuer Cache hat unser Interesse geweckt.

Also folgten wir den Aufzeichnungen Bruder Astrums, und schlugen uns in die Wälder, wo wir erst feststellen mussten, dass eine Neubausiedlung mehr Nachteile bietet, als nur Häuser im Weg zu haben, sondern auch Waldwege nicht mehr so zu erreichen sind wie vorher. Wir mussten einen kleinen Umweg laufen um zum ersten Ziel zu gelangen, doch mein neues Spielzeug, ein Garmin Colorado 300, hat uns zuverlässig den Weg gewiesen. Mit den Hinweisen aus den Aufzeichnungen des Bruders fanden wir eine altertümliche Notiz mit den Koordinaten zum zweiten Hinweis, was wir umgehend dokumentierten.

Nachdem wir den Hinweis wieder sorgfältig versteckt haben, um weiteren interessierten nicht den Spaß zu nehmen, setzten wir den Weg fort um zur angegebenen Stelle zu gelangen. Auch hier wurden wir, durch die Hinweise aus den Aufzeichnungen fündig, wenn auch etwas mehr Zeit zum suchen aufgewendet werden musste. Aus den Aufzeichnungen ging hervor, dass der Bruder etwas für ihn wichtiges dort verloren hatte, wir fanden leider nur eine Phiole mit einem Lederband umwickelt, ich vermute dort hing beizeiten ein Anhänger, welcher inzwischen aber abhanden gekommen ist. Jedenfalls haben wir auch diesen Fund dokumentiert, bevor wir dem neuen Hinweis folgten.

Nicht lange später konnten wir den Schatz des Bruders in den Händen halten, inklusive dem Hinweis auf ein weiteres Abenteuer. Um auf keinen Fall etwas über das Finale zu verraten, haben wir davon nur ein Foto der Umgebung gemacht, die Zufriedenheit über den Fund sollte ersichtlich sein.

Die nächsten Caches sind schon ausgesucht, hoffen wir, dass das Wetter weiterhin so gut mitspielt.

Fündig geworden…

Dienstag, 08. Juli 2008

Mal wieder hat mich das Geocachen in seinen Bann gezogen und zusammen mit meiner Liebsten haben wir vor kurzem wieder angefangen nach Caches zu suchen.

Zum wiedereinstieg haben wir zwei Caches einer Kirchen-Reihe in Essen Werden besucht, was nach kurzer Zeit bereits von erfolg gekrönt war. Durch diese Erfolge motiviert haben wir uns dann einen größeren Cache mit 4 Stationen herausgesucht und diesen letzten Sonntag gejagt.

Hinaus zur Kläranlage in Bottrop, dort 3 Stationen abgehagt und die Informationen für das Final gesammelt, dann den Ausblick über die Kläranlage genossen. Klingt komisch, ist aber so. Die Kläranlage in Bottrop wurde mit einem schönen Grüngebiet umbaut, welches für längere und kürzere Spaziergänge sehr einladend ist. Aber weiter mit dem Cache, beim Lösen der Rechenaufgabe, um die letzten Koordinaten zu bekommen sind ein paar Fragen aufgetreten, und wir haben zwei verschiedene Koordinaten errechnen können.

By the way, wenn ich eine mehrstellige Nummer habe, und die Quersumme berechne, muss ich nur einmal alle Werte addieren, oder muss ich den Vorgang wiederholen bis nur noch eine Ziffer übrigbleibt?

Jedenfalls haben wir auf der Jagd nach dem Cache beide Koordinaten abgelaufen – leider erfolglos. Die ersten Koordinaten waren schlicht zu weit von der Anlage weg, wir haben die Suche dort erstmal abgebrochen und die anderen Koordinaten ausprobiert, wo wir uns auf gut glück und mit sehr schlechtem Satellitenempfang in ein Mückennest ins Grüne geschlagen haben, und dort auch nicht fündig wurden.

Wir gaben auf, mit der Prämisse, wiederzukommen und es erneut zu probieren.

Da ich neugierig war, habe ich die Rechnungen nochmal validiert und war gestern abend dort, einmal um die Aussicht zu genießen,

und zum weiteren um mit den neuen Koordinaten den Cache zu suchen. Da es diesmal Nachts war, wurde die Suche natürlich noch mehr erschwert, vor allem, wenn man wie ich kein Freund und Besitzer von Taschenlampen ist.

Ich habe mir für die zweite suche Verstärkung mitgenommen, und zu dritt, sind wir letztlich fündig geworden, konnten den kleinen Cache aus seinem Versteck ziehen und uns ins Logbuch eintragen.

Zum Trading hat mich ein Geocoin angelächelt, welcher 2003 von einem frisch verheirateten Pärchen auf die Reise in die Welt geschickt wurde. Nun ist der Coin bei mir und wird bald seine Reise forstetzen in einen neuen Cache.

Nach diesem weiteren Erfolg bin ich jedenfalls im Fieber geblieben und werde auch in nächster Zeit zusehen, dass ich mich draußen durchs Grüne schlage um weitere Caches zu finden – wer mich begleiten mag, einfach melden.

Veränderungen

Mittwoch, 12. März 2008

Manchmal gibt es auch in meinem Leben Dinge, über die es sich zu schreiben lohnt – nur die Zeit spielt da nicht immer mit ebenso wie die Muße.

Ich habe einen großen Bruch begannen und unter einen wichtigen und sehr schönen Lebensabschnitt einen Strich gezogen – bevor er aufhörte schön zu sein.

Daraufhin haben sich ein paar Ereignisse überschlagen, und neue Wege mit neuen Chancen und Herausforderungen haben sich aufgetan. So konnte ich mich endlich von meiner Wohnung trennen und den Schritt wagen meinen Wohnort zu verlagern. Die Kündigung ist grade erst rausgeschickt, jedoch ist in meiner Wohnung nichts mehr, von persönlichem Wert für mich. Spätestens seit dem meine Jungs mit in die nächste Wohnung gezogen sind, konnte ich mich dort nicht mehr wohlfühlen.

Heute sitze ich etwas zwischen den Stühlen, dort, wo ich praktisch Wohne, fühle ich mich noch nicht zuhause, dort wo ich theoretisch Wohne ebensowenig.

Mal sehen wohin mich dieser Pfad führt…

Wilde Tiere und gefährliche Abenteuer

Dienstag, 25. Dezember 2007

Kleine Kinder bekommen an Weihnachten traditionell Geschenke. Allerdings sind viele der Meinung, man schenkt den Kindern etwas und lässt sie dann damit alleine spielen.
Mein Neffe hat ein Expeditionsset geschenkt bekommen, zum Insekten sammeln und beobachten. Nur traut sich keiner aus der Familie mit ihm faszinierende Wesen sammeln zu gehen. im Sommer im Garten wird er toll damit spielen können, heißt es.
Als Onkel hab ich heute mal meine Angst vor kleinen Achtbeinern überwunden, und habe meinen Neffen mitgenommen auf eine Expedition auf den gefährlichen Speicher um eine echte Spinne zu fangen. Wir waren erfolgreich! Und die Spinne, gefangen in ihrem Beobachtungsbecher hielt die ganze Familie in Schrecken. Nach dem Essen haben wir die Spinne wieder auf dem Dachboden ausgesetzt, damit sie ihr Netz wiederfinden kann – oder ein neues bauen.
Was ich mit diesem Post ausdrücken will? Ich bin mir nicht sicher, aber es ist ein schönes Gefühl, wenn man mit einer kleinen Überwindung seinem Neffen eine große Freude bereiten kann.

Update… Rollup… Nachruf…

Mittwoch, 05. Dezember 2007

Update, ja heute bekommt mein Blog endlich wieder ein update. Einen neuen Post, und zwar ein Rollup, halt ein Sammelsorium über alles, was sich in der Zeit ereignet hat. Aufgrund einiger Ereignisse konnte ich mich nicht überwinden etwas zu schreiben.

Als Rattenpappa darf ich heute den Nachruf für Schmidty schreiben. Vor ein paar Wochen liessen seine Hinterpfoten immer mehr nach, und wurden fast nur noch mitgeschleift. Er war bereits in den Rentnerkäfig umgesiedelt, und hatte dort schon schwierigkeiten die flache Rampe hochzukommen, zu seinem Schlafplatz. Als er dann morgens mit mir aufgestanden ist, und mich mit großen Augen voller Erschöpfung ansah, konnte ich es ihm nicht mehr antun und habe ihn gehen lassen. Er ist friedlich auf meinem Arm eingeschlafen und wurde bestimmt bereits auf der anderen Seite seinem Bruder Johnny und dem Rest des Rudels erwartet. Damit ist die 3. Generation an Jungs bei mir geendet, und ich habe noch zwei freche kleine Jungs hier, Byleist und Loki, beide ca 1 Jahr alt und zum Glück noch quickfidel. Zur Zeit hab ich mir noch keine ernsten Gedanken darum gemacht eine 5. Generation hereinzuholen. Es ist wirklich nicht leicht sie alle gehen zu sehen, auch wenn es hier abends sehr ruhig und leer ist…

Diese Ruhe abends sollte mir eigentlich sehr gelegen kommen, da die Schule mir doch einiges abverlangt. Zwar kann ich mit Stolz sagen, dass ich in 3 von 5 Fächern einen Wissenvorsprung habe, jedoch wird dieser nicht ewig vorhalten. Zudem verlernt man die Grundlagen manchmal, wenn man sie nicht mehr in der speziellen Form benutzt. Des Weiteren ist die Elektrotechnik eine echte Schwäche von mir. Nebenbei habe ich versprochen, dass meine Arbeit nicht unter der Schule leidet, was eine genaue Zeiteinteilung unumgänglich macht.  Deswegen ist es nicht mehr drin, vorm Schlafengehen noch eben eine Serie zu sehen. WebCasts von Microsoft sind an diese Stelle gerückt um Grundlagen im Umgang mit meinem täglichen Arbeitswerkzeug nachzuholen, die ich aufgrund meines Quereinstiegs bisher noch immer nicht durchgepaukt habe.

Die Arbeit mit meinem Kodex, das eigentliche Besinnen auf meinen Pfad bleibt leider auch etwas auf der Strecke. Viel Zeit zum philosophieren bleibt einem leider nicht – das wird sich aber wieder ändern, möglichst bald.

Ein totgeglaubtes Hobby, das Life-Rollenspiel, lebte schonmal kurz wieder auf. Doch inzwischen haben sich ein paar Neuigkeiten ergeben, man ist etwas wärmer mit der Spielgemeinschaft geworden und schon ist jedes Treffen immer viel zu weit vom nächsten Entfernt. Zum Glück ist diese Spielgmeinde in der zwischenzeit im eigenen Forum aktiv, so das dort weitergespielt werden kann.

Mein Auto. Ja darüber habe ich lange nichts mehr geschrieben. Warum? Naja, ich habe ja einen (fast) Neuwagen gekauft – also keine Probleme, oder? Doch. Bereits nach ca 20k Kilometern wurde bei der Inspektion festgestellt, dass der hintere Stoßdämpfer undicht ist. Da ich mit dem Autohaus ja schon meine Erfahrungen gesammelt hatte, habe ich mein Auftreten entsprechend gestaltet, und nach wenigen Versuchen sich rauszureden, wurde es sogar als Reklamation anerkannt und auf kosten des Autohauses ein neuer Stoßdämpfer eingebaut. Warum ich darüber nicht geschrieben habe?

Wer mich schon länger kennt, hat mitbekommen, dass ich unter einem Stressmagen leide, und deswegen schonmal auf dem Tisch gelegen habe unter einer großen runden Lampe. Yare… nach der letzten Stressphase habe ich mir eine Großpackung geordert… und versuche nun krampfhaft diese nicht anzubrechen. Es gibt dafür keinen Grund, da ich noch immer in einem Stadium bin, wo ich die Dinger nach Bedarf einnehmen soll. Aber ich will auch das nicht. Dieser Krieger wird im Kampf sterben, und wenn es nur der Kampf mit sich selber ist – bitte nicht wörtlich nehmen denn…

Auch wenn sich in meiner Klasse scheinbar alle einig sind, dass ich das größte Potential besitze um einen sog. Amoklauf zu veranstalten, sehe ich immer noch weit davon ab. Zum einen möchte ich nicht auf der Welle mitreiten, zum zweiten wäre dies zu sehr vorauszusehen, obwohl ich keine Ego-Shooter spiele. Um ehrlich zu sein, nehme ich von den Amokläufen nur noch am Rande Notiz, und ich wette ich bin nicht der einzige, der sich nicht mehr groß wundert, wenn wieder eine diese Meldungen durch die Nachrichten tickert. Für mich steht fest, die Gesellschaft formt sich selbst. Und wenn sowas dabei rumkommt, wie Jugendliche die andere aus Frust umbringen, dann ist die Gesellschaft daran Schuld. Nicht die Spiele, nicht das Fernsehen. Denn beides sind nur Symptome.

Yare… so war es nun doch ein bisschen mehr als nur ein Rollup… vielleicht hab ich es ja geschafft irgendjemanden da draußen zum Nachdenken zu bringen. Dann ist mein Blog schon nicht mehr Sinnfrei und ich kann beruhigt in meinen trockenen Alltag zurückkehren.

BeowulfOF

Neue Freundin…

Donnerstag, 26. April 2007

Yare yare,

nach unvorhergesehenen tragischen Ereignissen folgte leider eine kurzfristige Trennung zwischen mir und meiner Geliebten. Baujahr 1991, Weinrot, 80KW und viel mehr sind nur Eckdaten und können diese tolle Maschine einfach nicht beschreiben.

Doch lange alleingeblieben bin ich nicht. Schweren Herzens hatte ich mich ca zwei Wochen vor der Trennung für eine Nachfolgerin entschieden, welche mir direkt nach der Trennung bereits beistand.

Nach nun einigen Tagen, welche wir gemeinsam verbracht haben, ist eine gute Freundschaft entstanden.

Ein wechsel des fahrbaren Untersatzes ist gar nicht so schwer… man muss nur den Kopf freikriegen…

Wieder zu besuch…

Montag, 23. April 2007

…ist der Schnitter heute morgen bei uns.

Der letzte der 2. Generation meines Rattenrudels bekam heute morgen besuch vom dunklen Gesellen, der ihn zu seinem Bruder geholt hat.

Ich wünsche Hugin eine gute Reise, wir zurückgebliebenen werden ihn in Erinnerung behalten.